Die DRK-Schwesternschaft Berlin

Pflege unter dem Zeichen des Roten Kreuzes


Das Besondere bleibt

Spätestens, wenn die Probezeit geschafft ist, dann wird zumindest den weiblichen Auszubildenden klar, wer oder was genau die DRK-Schwesternschaft ist: Nach sechs Monaten Ausbildung am biz erhalten sie nämlich ihre Brosche, die nun auch nach außen erkenntlich macht, dass sie als außerordentliche Mitglieder der DRK-Schwesternschaft Berlin angehören.

Die „Deutsches Rotes Kreuz Schwesternschaft Berlin e.V.“ ist ein gemeinnütziger Verein. Mitglieder sind Frauen, die in der Pflege oder als Hebammen arbeiten. Und das sind über eintausend von insgesamt 3.600 Mitarbeitenden ihrer DRK Kliniken Berlin.

Die DRK Kliniken Berlin – fünf Krankenhäuser, eine stationäre Pflegeeinrichtung, ein Hospiz und natürlich unser biz Bildungszentrum – gehören zur Schwestern­schaft. Anders als viele andere DRK-Schwesternschaften ist der Verein der alleinige Gesellschafter. Warum das so ist, erklärt eine kurze Zeitriese zurück ins 19. Jahrhundert.

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Das Rote Kreuz ist heute mehr als nur Hoheitssignal und eines der weltweit bekanntesten Logos überhaupt.

Es steht auch für exzellente Gesundheitsversorgung – anders als vor 150 Jahren: Berlin wurde zur Millionenmetropole, Deutschlands Kriege waren Massenkriege geworden; Diakonissen und Nonnen, die sich bislang um die Versorgung von Kranken und Verwundeten kümmerten, waren überfordert. Pflegenotstand herrschte.

Engagierte Bürger und auch Adlige gründeten Vereine und warben um Mitglieder – um alleinstehende Frauen, die in der Pflege arbeiten wollten. Ihre Vereinsstrukturen orientierten sich an denen von Diakonissenhäusern: „Oberin“ und „Mutterhaus“ sind noch heute feste Begriffe im Vereinsleben.

In Berlin war es Gräfin Hedwig von Rittberg, die 1875 mit zwei anderen Krankenpflegerinnen einen Hilfsschwesternverein gründete. Dem wurde dann einige Jahre später das „Qualitätssiegel“ Rotes Kreuz verliehen. Mit der Hilfsorganisation teilen die Schwestern seitdem die Grundsätze.

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Der Schwesternverein wurde schnell größer, bald sah man in fast allen Berliner Krankenhäusern Rotkreuzschwestern: Aus der kleinen Gemeinschaft von 1875 mit den drei Krankenschwestern ohne Ausbildung ist einer der wichtigsten Gesundheitsversorger Berlins geworden – und zugleich eine der größten Bildungseinrichtungen für Krankenpflege.

Eine beeindruckende Erfolgsgeschichte.

Hier finden Sie ausführliche Informationen über die DRK-Schwesternschaft Berlin. →

Allen helfen

Anderen zu helfen, das bezieht sich nicht unbedingt nur auf Patienten, die in den DRK Kliniken Berlin versorgt werden, oder meint die Bewohner des Pflegeheims in Mariendorf wie auch die Gäste des Hospizes:

Die DRK-Schwesternschaft Berlin unterstützt zum Beispiel Hilfsprojekte wie ACHSE, die Allianz Chronisch Seltener Erkrankungen: ACHSE kämpft für die Zukunft schwer kranker Kinder und setzt sich ein für schnellere Diagnosen, wirksamere Behandlungen und mehr Forschung.

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