Leitbild Bildungszentrum - biz Bildungszentrum Leitbild Bildungszentrum - biz Bildungszentrum

Leitbild Bildungszentrum

Lernen für das Leben

Leitbild Bildungszentrum
Das Bildungszentrum für Pflegeberufe ist eine Einrichtung der DRK-Schwesternschaft Berlin e.V. und bildet die Berufe Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege sowie Operations-­technische Assistenz aus. In Kooperation mit der Hamburger Fern-Hochschule bieten wir den Bachelor Studiengang Health Care Studies an.

Das Leitbild ist unter Beteiligung aller Mitarbeiterinnen und Auszubildenden des Bildungszentrums im Rahmen der Schul- und Qualitätsentwicklung entstanden. In unserer Tätigkeit orientieren wir uns am Bildungsverständnis des „Vier-Säulen-Modells“ der UNESCO: „Lernen, zusammenzuleben; Lernen, Wissen zu erwerben; Lernen zu handeln; Lernen für das Leben.“ Die Grundsätze der Schwesternschaften des Deutschen Roten Kreuzes und das Leitbild der DRK Kliniken Berlin sind Grundlage unseres Handelns.

Wir beteiligen uns an der Weiterentwicklung des Pflegeberufes und übernehmen Bildungsverantwortung für diesen Berufsstand und gegenüber der Gesellschaft.

Wir betrachten die Pflegenden als eigenständige Berufsgruppen ­ innerhalb eines multiprofessionellen Teams.

Wir begreifen ihre Tätigkeit als eine universell notwendige Dienstleistung, die wissenschaftlich fundiert ist sowie unter Einbeziehung aktueller gesellschaftlicher Rahmenbedingungen erlernt und ausgeübt wird.

Was bedeutet für
uns „professionelle Pflege“?

Menschen helfen Menschen. In unserem Verständnis von Pflege folgen wir diesem Leitgedanken der DRK-Schwesternschaft Berlin e.V.

Professionelle Pflege richtet sich an Menschen aller Altersgruppen und in allen Lebenslagen. Sie ist gekennzeichnet durch eine respektvolle und fürsorgende Beziehung der Pflegenden gegenüber den zu betreuenden Menschen.

Professionelle Pflege hat den weitgehenden Erhalt von Unabhängigkeit der zu betreuenden Menschen zum Ziel.

Professionelle Pflege beinhaltet Gesundheitsförderung, -erhaltung und -wiederherstellung, Hilfe zur Selbsthilfe sowie die trostspendende und einfühlende Begleitung in Krisensituationen.

Professionelle Pflege umfasst unterstützende und pädagogische Aufgaben, welche gemeinsam mit den zu betreuenden Menschen innerhalb eines multiprofessionellen Teams und unter Einbeziehung der Angehörigen erfüllt werden.

Professionelle Pflege erfolgt evidenzbasiert auf der Grundlage neuester pflegewissenschaftlicher und bezugswissenschaftlicher Erkenntnisse.

Was bedeutet für
uns Kompetenzentwicklung?

Ziel unserer Ausbildungen ist das Erwerben der beruflichen Handlungskompetenz. Auf der Basis einer entwicklungslogisch systematisierten Anordnung der Lehr- und Lerninhalte fördern wir die Bereitschaft und Fähigkeit des Einzelnen, sich in beruflichen und gesellschaftlichen Situationen sachgerecht durchdacht sowie individuell und sozial verantwortlich zu verhalten.

Die Entwicklung der Handlungskompetenz erfolgt an den verschiedenen Lernorten im kognitiven, affektiven, psychomotorischen, sozioemotionalen und kommunikativen Bereich.

Wir stellen abhängig vom Ausbildungsstand der Auszubildenden in jedem Bereich differenzierte und transparente Anforderungen, die sich an unterschiedlichen Lern- und Entwicklungsniveaus orientieren.

Wie gestalten wir Unterricht?

Wir gestalten unseren Unterricht auf der Grundlage pflege-, gesundheits- und bezugswissenschaftlicher Erkenntnisse. Dabei thematisieren wir aktuelle, gesundheitspolitisch notwendige Umstrukturierungsprozesse und deren Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung.

Für uns bedeutet Unterrichtsqualität, mit überwiegend handlungs- und erfahrungsorientierten Methoden den Blick auf die Interessen der Auszubildenden zu richten. Wir fördern das Lernen in Gruppen, um die Fähigkeit zum reflexiven selbst organisierten und exemplarischen Lernen zu entwickeln.

Wir gestalten eine Lernumgebung in partnerschaftlicher Atmosphäre, die zum Lernen motiviert und über die Bereitstellung verschiedener Angebote die Entwicklung der beruflichen Handlungskompetenz ermöglicht. Dazu gehört für uns die kooperative Vernetzung der Lernorte Theorie und Praxis. Mit dem Ziel einer positiven pflegeberuflichen Identifikation lernen die Auszubildenden, das Spannungsfeld zwischen berufsethischem Kodex und ökonomischer Notwendigkeit als besondere Herausforderung zu bewältigen.

Wie gestalten wir
Kommunikation und Zusammenarbeit
an unserem Bildungszentrum?

Wir betrachten Kommunikation und Zusammenarbeit als dynamischen Prozess. Unsere Auszubildenden gestalten diesen Prozess aktiv mit. Wir streben eine Arbeits- und Lernatmosphäre an, in der sich jeder als Individuum akzeptiert fühlt, beruflich weiterentwickelt, mit seinen Stärken einbringt und eigenverantwortlich engagiert.

In der Rolle als Schulleitung oder Klassenleitung bedeutet dies, mit unseren Auszubildenden und Kolleginnen transparent zu kommunizieren und Entscheidungen demokratisch zu treffen. Wir sehen Fehler als Lernanlässe und suchen konstruktiv nach Lösungen.

Wie nehmen die Auszubildenden
das Bildungszentrum wahr?

Wir als Auszubildende erleben am Bildungszentrum ein positives Lernklima.
Wir lernen in einer Atmosphäre gegenseitiger Wertschätzung und Loyalität. Im Unterricht wird das vielseitige Wissensangebot strukturiert, interessant und abwechslungsreich vermittelt. Unterricht fällt nie aus!

Und unsere hohe Erfolgsquote beim Examen spricht für sich. Klassensprecher-
treffen, Mitgliederversammlung und Projekte bieten Möglichkeiten zur engagierten Mitarbeit und gewährleisten, dass wir unsere Interessen einbringen können.

An der praktischen Ausbildung gefällt uns besonders die gute Zusammenarbeit zwischen Bildungszentrum und ausbildenden Kliniken sowie unsere enge Bindung an eine Klinik während der gesamten Ausbildungszeit. Die Zusammenarbeit wird durch feste Ansprechpartner auf den Stationen und im Bildungszentrum gewährleistet. Die regelmäßige Reflexion unserer pflegepraktischen Erfahrungen ist fester Bestandteil, um theoretisches Wissen und praktische Inhalte miteinander zu verbinden.

Unsere Selbständigkeit und Eigenverantwortung wird durch verschiedene Ausbildungsangebote ermöglicht, wie z.B. die Anleitung von Auszubildenden für Auszubildende, Praxisaufträge oder die Mitgestaltung von Arbeitsprozessen.